Konzerte des Flötenorchesters Vielharmonie Kirchlinteln

Verden - Von Harald Röttjer. Völlig aus dem Häuschen zeigte sich das Publikum bei den zwei Konzerten des Flötenorchesters Vielharmonie Kirchlinteln in der Aula des Verdener Domgymnasiums.

Der enthusiastische Beifallssturm der Zuhörer war dann auch der Dank für mitreißende und begeisternde Konzerte dieses Ensembles, das es gemeinsam mit dem Verdener Gospel- und Popchor Light-Train bestritt.

Konzentriert und auf höchstem Niveau sowie mit großer Spielfreude begeisterten beide Ensembles das Publikum, das in Kommentaren nicht mit Lob sparte: „Es war ein wunderschöner Abend mit tollen Stimmen sowie wahnsinnig viel Gefühl und einer Begeisterung der Musiker“, schwärmte Renate Wiedemann. Wiebke Müller, Vorsitzende des Fördervereins des Spielmannszuges und der Vielharmonie Kirchlinteln, bekannte: „Ich hatte Tränen in den Augen – einfach weil es so schön war.“

Moderne Titel der Pop- und Rockszene
„Das ist nicht die alt hergebrachte und leicht angestaubte traditionelle Spielmannsmusik, das sind modern arrangierte Titel der Pop- und Rockszene – das ist der Wahnsinn“, so begrüßten Katharina Kroll und Lena Eggers das Publikum. Sie moderierten als in die Jahre gekommene Frauen das Programm und erinnerten sich anhand von Gegenständen aus der Vergangenheit an die Entwicklung vom Spielmannszug zu einem modern ausgerichteten Flötenorchester.

Unter dem Konzerttitel „Magic Moments“ präsentierten die Musiker der Vielharmonie, begleitet von einigen Gastmusikern, sowie die Sänger von Light-Train ein musikalisches Programm mit Pop, Rock und der Musik aus Filmen. Dabei überzeugten sowohl das Flötenorchester mit den Solisten sowie bei zwei Titeln gemeinsam mit dem Jugendorchester auch der Gospel- und Popchor mit ihrem Können. Intensiv bereiteten sich beide Gruppen in getrennten und in gemeinsamen Proben für das Herbstkonzert vor.

Bereits die musikalische Einstimmung durch das von beiden Ensembles präsentierte „Adiemus“ von Karl Jenkins riss die Zuhörer in dem beide Male ausverkauftem Auditorium zu frenetischem Beifall hin. Die gute Harmonie der Ensembles wurde danach noch in der „Forrest Gump-Suite“ und dem „Polarexpress“ von Alan Silvestri sowie „Ezio´s Family“ von Jesper Kyd unterstrichen. Auch beim „Baba Yetu“ von Christopher Tin und der Zugabe „Hallelujah“ zeigte sich der Klangkörper in bester Verfassung.

„The Lord of the Rings-Suite“ als Höhepunkt
Ein Höhepunkt war das Stück „The Lord of the Rings-Suite“ von Howard Shore, das Sascha Barasa Suso extra für die Vielharmonie arrangiert hatte. Der Schlagzeuger aus Bremen, ab und an Dozent beim Ensemble, dirigierte das Werk.

Schließlich ist für die Vielharmonie das gute Netzwerk zu Musikern aus Verden und der Umgebung ein weiteres Plus, Lina Eckmann (E-Bass), Paula Römer (Gesang) und Justus Wahlers (Piano und Gesang) waren hier eingebunden; der Kontakt zum Chor war durch Sandra Bysäth zustande gekommen, die im Flötenorchester die Altflöte spielt.

Als Solisten begeisterten Svea Gerkens (Kontrabass) und Tabea Düsterhöft (Altflöte), Johanna Meyer und Pia Kruse (Piccolo-Flöte und Flöte), Paula Römer (Gesang), Naja Hoffmeister, Maja Winkelmann und Sabine Renken (Flöte), Louisa Winkelmann (Gesang), Pia Kruse (Flöte), Adrian Heemsoth (Glockenspiel), Henning Bödeker (Akustik-Gitarre) sowie als Gesangsquartett Justus Wahlers, Paula Römer, Karen Düsterhöft und Sandra Bysäth. Solist des Chores war Michael Rudek.

Kreiszeitung - 12.12.2017

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